Die Kirchwarft der Hallig Hooge, © Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.de © Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.de

Biosphärenreservat Halligen

Ruhe, Entspannung und Natur! Das finden Sie, wenn Sie Ihren Urlaub auf einer Hallig verbringen. Das Leben der "Halliglüüd" mit dem Meer und der Natur ist schon ganz besonders an der Nordsee.

Das muss ich meinen Freunden zeigen …

0 0 0

Halligen - ein ganz besonderer Natur- und Lebensraum

Seit dem 3. Februar 2005 ist es offiziell: Das Wattenmeer an der Westküste Schleswig-Holsteins ist von der UNESCO zum „Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen“ ernannt worden.

Biosphärenreservate sind wertvolle Kultur- und Naturlandschaften, in denen der Mensch im Einklang mit der Natur lebt und nachhaltig wirtschaftet. Die regionale Identität spielt dabei eine wesentliche Rolle. In Deutschland gibt es 15 Biosphärenreservate, weltweit sind es über 550 in über 100 Staaten. Mit der Anerkennung durch die UNESCO hat sich das seit 1990 bestehende Biosphärenreservat erheblich verändert: Es wurde an die Grenzen des 1999 novellierten und vergrößerten Nationalparks angepasst und um eine sogenannte Entwicklungszone erweitert. Insgesamt handelt es sich jetzt um 4.431 Quadratkilometer Biosphäre mit drei Zonnen:

Die Kernzone des Biosphärenreservates ist 1.570 Quadratkilometer groß und stimmt mit der Zone 1 des Nationalparkes überein, in der die Natur an erster Stelle steht. Eine 2.840 Quadratkilometer große Pufferzone, die der Zone 2 des Nationalparkes entspricht, lässt eine eingeschränkte wirtschaftliche Nutzung im Sinne des Nationalparkgesetzes zu. Die neu festgelegte Entwicklungszone umfasst die Halligen Langeneß, Oland, Gröde, Nordstrandischmoor und Hooge und ist 21 Quadratkilometer groß. Hier wird nachhaltig gewirtschaftet.

Halliglüüd - Zusammenleben mit Ebbe und Flut

In einem beispielhaften Prozess haben sich Halligleute ihre Idee, Entwicklungszone werden zu wollen, mit tatkräftiger Unterstützung engagierter MitarbeiterInnen aus den zuständigen Verwaltungen und Fachbehörden in die Tat umgesetzt. Der Verein „Halliggemeinschaft Biosphäre“ und seine geschäftsführende Arbeitsgruppe mit VertreterInnen der Halligen, des Amtes Pellworm, der Insel- und Halligkonferenz und der Nationalparkverwaltung regen Projekte und Arbeiten in der Entwicklungszone an.

Eine Kooperationsvereinbarung legt die einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen der Halliggemeinschaft und der Nationalparkverwaltung in seiner Funktion als Biosphärenverwaltung fest. Das Amt Pellworm als zuständige Verwaltung der Halligen hat darüber hinaus eine Geschäftsstelle für die Halligen eingerichtet, die für den Informationsaustausch und die Koordination der Biosphären-Angelegenheiten sorgt.

Urlaub im Biosphärenreservat Halligen