Big Five
Besucher der berühmten afrikanischen Nationalparks kennen sie, die „Big Five": Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard als Safari-Highlights. Diese Arten kommen im Wattenmeer natürlich nicht vor. Aber auch hier lassen sich große Tiere oft aus unmittelbarer Nähe beobachten, unsere „Big Five".
Noch bis vor wenigen Jahrzehnten wurden in Europa viele große Tiere intensiv gejagt, einige Arten sogar gänzlich ausgerottet. Im Wattenmeer haben einige bis heute überlebt. Andere waren ausgerottet, wanderten aber aus anderen Regionen wieder ein.
Wer sind die "Big Five"?
Seehund
An Land wirken Seehunde recht unbeholfen. Im Wasser sind sie aber mit ihren zu „Flossen" umgebildeten Füßen und ihren „Unterwasserlinsen" perfekt für den Fischfang ausgerüstet. Seehunde können bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben. Wissen Sie, wie sie im trüben Wattwasser ihre Nahrung finden?
Kegelrobbe
Kegelrobben sind die größten Raubtiere in Deutschland. Die Männchen werden bis zu 2,20 m lang und bis zu 300 kg schwer. Typisch ist der kegelförmige „Pferdekopf" der Tiere. Zu welcher Jahreszeitlassen sich junge Kegelrobben beobachten?
Schweinswal
Schweinswale gehören zu den kleinsten Walen der Welt, sie sind nur etwa 1,70 m lang. Kleine Riesen sozusagen. Und noch perfekter als die Robben an das Leben im Meer angepasst. Sie sind nicht leicht zu beobachten; charakteristisch ist die auftauchende Rückenfinne zwischen den Wellenkämmen. Welche spezielle Jagdmethode nutzen die Wale?
Seeadler
Der Seeadler gilt als deutscher Wappen-vogel. Jeder kennt ihn aus der Geldbörse. Sehr viel eindrucksvoller ist natürlich das Erlebnis in freier Natur. Der mächtige Greifvogel brütet erst seit wenigen Jahren wieder an der Nordseeküste. Hier nutzt er vorwiegend Gänse, Möwen und andere Vögel als Nahrungsquelle. Wodurch lassen sich Alt- und Jungvögel unterscheiden?
Europäischer Stör
Der Stör ist bei uns aus-gestorben. Er war der Älteste unter den Fischen des Wattenmeeres, als Art ca. 200 Millionen Jahre alt, ein lebendes Fossil. Und er war ein Gigant mit über 3,5 m Körperlänge. Das letzte Exemplar wurde 1968 in der Eider gefangen. Seit 2008 läuft ein Wiedereinbürgerungsprogramm im Einzugsbereich der Elbe. Wissen Sie, wo der Europäische Stör als Art in freier Wildbahn überlebt hat?
Downloads
- Flyer "Big Five" (2.29 MB)
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