Familienurlaub
Urlaub für alle. Gar nicht so einfach, die vielen Bedürfnisse zu erfüllen. Doch dann ist man hier an der Nordsee und plötzlich geht’s. Der Ausstieg aus dem Alltag ist leicht. Der weite Blick, der Wind, der hier so besonders ist. Ein Himmel so nah. Die Farben der Natur wie aus dem Tuschkasten. Die Kinder spüren den Zauber sofort. Was sind denn das für weiße Pünktchen auf den grünen Linien, Mama? Schafe auf’m Deich. Viele Schafe! Wie an einer Perlenkette aneinandergereiht stehen sie da, die wolligen Botschafter von Schleswig-Holstein. So zu sagen als Empfangskomitee. Das zaubert ein Lächeln. Das Staunen bekommt wieder Raum.
Nicht nur Kinderaugen werden groß, wenn sie unendliche Weite der Strände erblicken. Sand, so weit der Blick reicht. Weicher, weißer Sand, der sich an die Füße schmiegt. Nein, das ist nicht die Karibik. Das ist St. Peter-Ording, das ist Amrum, das ist Föhr – das ist Schleswig-Holstein. So weit, dass alle ihren Spaß finden können, so auch in den zahlreichen Hotels in Schleswig-Holstein. Raum für alle Bedürfnisse, ohne sich zu stören. Platz für Sandburgen, wilde Flüge auf dem Kite-Board, Drachen können sausen, Hunde toben und wer die Stille sucht, ist auch richtig.
Die Natur liegt zu den Füßen und auf einmal hat man wieder einen Blick dafür. Zwischen den Zehen quietscht das Watt und das Meer ist plötzlich weg. Ebbe und Flut – das ist ein dolles Ding. Die Faszination des Wattenmeeres ist unglaublich. Das Wasser ist weg und doch ist so viel Leben da. Lernen macht Spaß – ohne es zu wissen. Die Schule liegt hier draußen und heißt Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Kostbar, schützenswert und vergänglich – daher wurde es zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Die Ausrüstung zum Spaß haben und Abenteuer finden ist klein: Eimer, Kescher, Schaufel und Fernglas. Das Wattenmeer ist wie eine Wundertüte und alle werden zu Naturforschern – auch die Großen. Nationalpark-Ranger erklären diese Welt.
Mittendrin wieder etwas Einmaliges: Die Halligen. Wenige Häuser auf grünen Hügeln mitten im Meer. Hallig-Leben ist etwas ganz besonderes. Zu erfahren wie die Menschen seit Jahrhunderten den Naturgewalten trotzen. Leben ohne Uhr, aber mit den Gezeiten. Hier und an so vielen anderen Stellen spürt man die Wurzeln der Schleswig-Holsteiner. Friesen, Holländer, Wikinger, Piraten, Seefahrer, Walfänger. Ihre Zeit ist längst vergangen, aber sie haben spannende Spuren hinterlassen. Die sind hier an allen Orten zu finden und zu spüren. Lebendige Geschichte.
In den großen und kleinen Küstenorten pulsiert das andere Leben. Flanieren und Shoppen, Kultur und Genuss und viele Veranstaltungen für groß und klein. Hier klingt selbst blödes Wetter gut: „Schietwetter“. Schlechte Laune macht das nicht. Wellenbaden unter Dach, Wellness für Körper und Seele, Wissen finden in Museen, alte Seeräubergeschichten hören. Künstler wurden von Land und Leuten inspiriert. Emil Nolde, Thomas Mann, Theodor Storm und viele ihrer Kollegen haben Kunst und Literatur hinterlassen und bezaubern noch heute.
Wie erobert man Schleswig-Holstein am besten? Mit dem Fahrrad kommt man fast überall hin. Auch in die versteckten Ecken. Geplant mit vielen Thementouren oder doch lieber alleine auf Spurensuche. Das Kanu ist auch ein besonderes Fortbewegungsmittel, um den Zauber der Flusslandschaften zu erspüren. Stille und Abenteuer gibt es gleichermaßen zu erleben. Wanderern stehen alle Wege offen. Auch hier mit Begleitung vielleicht durch einen Wattführer oder einem Ranger. Eine Schiffstour gehört unbedingt dazu. So erfährt man das Küstenleben von der anderen Seite.
Die Vielfalt ist einfach da. Zeit zu haben, ist hier das größte Glück. Familienzeit, Kinderzeit, Elternzeit und auch einfach mal nur für sich. Ein Buch im Strandkorb, Wind im Haar, weiter Blick, unendlicher Horizont, aufatmen – durchatmen. Der Ort ist fast egal, Hauptsache, die Nordsee ist nicht weit weg. Hier hat Urlaub seinen Namen verdient.
Downloads
- Kindereinrichtungen an der Nordsee Schleswig-Holstein (60.46 kB)
- Freizeit- und Erlebnisbäder (70.70 kB)











































© Jens König