Die top 12 Picknickplätze

Sommer, die ideale Zeit für ein Picknick im Freien. Wir haben einige der schönsten Picknick-Plätze an der nordsee* Schleswig-Holstein zusammengestellt und geben noch ein paar kulinarische Tipps für den Picknickkorb aus der Region.

Westerhever – Leuchtturm, Salzwiesen und unendliche Weite
Vom Parkplatz am Informationszentrum Westerhever sind es nur wenige Gehminuten bis zum Deich. Oben auf dem Deich warten Bänke mit abwechslungsreicher Fernsicht. Von den Salzwiesen direkt am Fuße des Deiches rufen die Vögel, die Schafe grasen friedlich, der große Strand von St. Peter-Ording mit seinen Pfahlbauten ist auf der einen Seite, Pellworm mit dem weiß-roten Leuchtturm auf der anderen Seite und mittendrin einer der bekanntesten Leuchttürme Deutschlands, der Westerheversand, zu sehen.  www.westerhever-nordsee.de

St. Peter-Ording – an einem der größten Strände Deutschlands
Hier findet jeder seinen Platz. Ob in einem der Strandkörbe am 12 km langen Sandstrand beim Sonnenuntergang oder in einem der bekannten Pfahlbauten, die alle von der Gastronomie und Ausstattung ein unterschiedliches Angebot aufweisen, ein freies Plätzchen ist garantiert. Wer möchte, kann zu jederzeit ein Bad in der Nordsee nehmen, denn dank der Lage ist hier zu Ebbe wie auch zur Flut ständig Wasser.  www.st-peter-ording.de

Hamburger Hallig – Picknick im Vogelschutzgebiet
Schon der 4 km lange Weg zur Hallig ist lohnenswert. Ob zu Fuß (ca. 1 Stunde), dem Fahrrad oder mit dem Auto (Mautgebühr), der Weg ist das Ziel. Die Hallig und das Deichvorland sind Naturschutzgebiet und gehören zu den wichtigen Vogelschutzgebieten der Küste. Eine große Vielfalt an Vögeln ist zu beobachten, insbesondere im Herbst und im Frühling, wenn tausende von Zugvögeln an der Küste Rast machen. Auf der Hauptwarft wartet der Hallig-Krog und ein fantastischer Blick hinüber zu den anderen Halligen und Inseln. www.halligfreunde.de/kleine_halligen_hamb_hallig_index.html

Pellworm – Hafen Tammensiel
Das bunte Treiben am Pellwormer Hafen Tammensiel lädt zu einer Pause ein. Die Fischer fahren hinaus auf See oder kommen zurück und „löschen“ Ihren Fang – zumeist Krabben - und im Yachthafen gleich daneben haben die Segler angelegt. Vom Hafen aus kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen, das Spiel von Ebbe und Flut beobachten und bei guter Sicht die Hallig Nordstrandischmoor und Nordstrand entdecken. www.pellworm.de

Amrum – mit Blick auf den Kniepsand
Der Amrumer Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen der Insel. Direkt neben der Zufahrt zum Leuchtturm führt ein Weg durch die große Dünenlandschaft zum Kniepsand. Hat man die höchste Düne am Ende des Weges erklommen, bietet sich ein fantastischer Ausblick auf den riesigen Strand und das Meer, den Leuchtturm im Rücken, der stetig sein Signal den Seefahrern sendet. Eine Bank lädt zum Verweilen und Genießen ein. www.amrum.de

Föhr – Alte Lembecksburg
Nahe des Bauerndorfes Borgsum mit seinen vielen, schönen Reetdachhäusern befindet sich die Lembecksburg. Sie ist ein bis zu 10 Meter hoher und fast kreisrunder Ringwall mit einem Durchmesser von knapp 100 Metern, der ursprünglich eine Wallburg aus der Wikingerzeit sicherte. Von hier aus hat man einen weiten Blick über die Insel, die grüne Marsch und auf eine der Föhrer Mühlen. www.foehr.de


Sylt – Uwe Düne
Sylts höchste Erhebung für einen kompletten Rundumblick liegt in Kampen, die Uwe Düne. Sie ist stolze 52,5 Meter hoch und wird somit im Umkreis von etwa 40 Kilometern von keiner natürlichen Erhebung überragt. Eine 109 Stufen zählende Holztreppe führt zur Aussichtsplattform. Wer die Stufen erklommen hat, wird mit einem perfekten Insel-Überblick der bei entsprechendem Wetter bis weit auf das Meer hinaus und zur dänischen Nordsee-Insel Rømø sowie zum deutsch-dänischen Festland reicht, belohnt. www.sylt.de

Helgoland – Düne
Das heimliche "Juwel" der Insel, die Badedüne, liegt rund einen Kilometer neben der Hauptinsel. Auf etwa 1000 Meter Länge und 700 Meter Breite stehen rund 130.000 qm feinster Strand zur Verfügung. Gleich zwei traumhaft weite, weiße Sandstrände machen die Düne zu einem Badeparadies und dem Top Picknickplatz. Zu den „Nachbarn“ zählen unter anderem Seehunde und Kegelrobben, die sich hier tummeln. Sie kennen keine Scheu und sonnen sich tagsüber am Strand.  www.helgoland.de

Hedwigenkoog – Naturbadestelle
Die kleine und ruhige Naturbadestelle im Westerkoog von Hedwigenkoog bietet neben einer Schutzhütte und kostenlosen Parkplätzen auch die Möglichkeit, direkt über eine Treppe auf das Wattenmeer bzw. die Nordsee zu gelangen. Die grasenden Schafe haben sich hier längst mit den Gästen arrangiert. Seit neuestem sind auch kostenlose Strandkörbe aufgestellt, die zu einem windgeschützten Picknick inmitten der Natur und direkt am Deich einladen. http://www.echt-dithmarschen.de/poi/badestelle-westerkoog-hedwigenkoog.html

Büsum – Familienlagune Watt´n Insel
Auf der 2012 neu gestalteten Familienlagune in Büsum stehen für das gemütliche Beisammensein zehn Grillplätze, sechzehn Picknick-Sitzgruppen und einen großen Lagerfeuerkreis mit achtzehn Bänken zur Verfügung. Große, naturbelassene Gebiete mit salzwiesenartiger Vegetation laden zum Entspannen und Durchatmen ein. http://www.buesum.de/echt-buesum/strand-und-baden/sandstrand.html

Friedrichstadt – Picknick auf dem Wasser
Wer seefest ist, kann sich bei Sonnenschein ins Tretboot setzen, auf dem Fluss Treene die Seele baumeln lassen und seinen Picknickkorb nebenbei plündern. Oder wie wäre es mit einer Fahrt durch die zahlreichen Grachten des Holländerstädtchens? Wenn der Picknickkorb allzu schnell leer ist, laden die Cafés und Restaurants mit Terrassen direkt an den Grachten zur „Verlängerung“ ein. www.friedrichstadt.de


Kulinarische Tipps für den Picknickkorb aus der Region:

Kulinarischer Klassiker: Krabben aus der Nordsee
Krabben sind der kulinarische Klassiker der Nordseeküste, Küstenbewohner und Urlauber genießen sie pur zwischen zwei Brötchenhälften, als „Hallig-Frühstück“ mit Rührei und Schwarzbrot, als „Porrenpan“ in Petersiliensauce oder zusammen mit regionalen Spezialitäten wie Kohl oder Scholle.

Frisch aus dem Wattenmeer: Deutschlands einzige Austernzucht
Direkt vor der Küste Sylts gedeihen, gut genährt vom einzigartigen Wattenmeer, die Austern von Deutschlands einziger Austernzucht. Rund eine Millionen „Sylter Royal“-Austern reifen hier jährlich heran. Die Edelmuscheln können pur mit einem Spritzer Zitrone, geräuchert, mit Käse überbacken, mit Speck gratiniert, in Pernodbutter oder als Austernspaghetti genossen werden.  www.sylter-royal.de.

Futjes/Futjen
Sie werden auch Förtjen genannt und sind ein beliebtes Gebäck, vor allem an der Westküste. Ein Rührteig - meist mit Hefe - wird löffelweise in einer kleinen Pfanne zu kleinen Bällchen gebraten.

Rode Grütt
Fruchtsaft oder auch ganze Früchte werden mit Zucker zum Kochen gebracht und angedickt. Nach dem Erkalten wird es mit Milch oder Sahne gegessen. Eine wohlschmeckende Süßspeise für Naschkatzen.

Friesentorte
Sie ist eine der Traditionstorten an der Küste und überall erhältlich. Wer möchte, kann die Torte auch einfach selbst herstellen. Der Tortenboden wird aus Blätterteig hergestellt, der mit Pflaumenmus und Sahne gefüllt wird. Von Ort zu Ort kann das Rezept etwas abweichen und mit weiteren Zutaten ergänzt werden.

Käse:
Die Käsevielfalt im nördlichsten Bundesland kennt keine Grenzen. Von Kuh-, Ziegen- bis Schafsmilch, junge und alte, weiche und harte, saure, salzige, scharfe und süße, wahre Stinker oder kleine Duftbomben, für jeden Geschmack ist das richtige dabei.

Mehr Informationen zu den Angeboten an der Nordsee Schleswig-Holstein erhalten Interessierte telefonisch unter 0 48 41 - 89 75 0 sowie im Internet unter www.nordseetourismus.de.

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Copyright: Anke Stecher, Friedrichstadt

Das muss ich meinen Freunden zeigen …

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