Eine der Hauptattraktionen von Amrum ist sicher der 15 km lange und bis zu 1,5 km breite Kniepsand: Eine riesige Sandkiste für alle kleinen und großen Leute, die Spaß am Baden und Buddeln haben. Daneben hat dieses Eiland aber allerhand mehr zu bieten: Heide, Kiefern- und Fichtenwälder, Wiesen, die Buchten am Wattenmeer und viel weites Watt. Schmucke Reetdachhäuser mit Sprossenfenstern und Stockrosen vor der Tür. Überlieferte Traditionen werden von den Insulanern immer noch gern gepflegt. Dazu gehören auch die Straßennamen auf friesisch.
Wer mit der Fähre in Wittdün, dem Hauptort der Insel, anlegt und schnurstracks den Leuchtturm erklimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die Insel- und Halligwelt belohnt. Oder es geht gleich ins ThalassoZentrum oder ins Naturschutzzentrum. Das malerische Nebel liegt inmitten der Insel. Der Name leitet sich ab von „Neues Bohl“, „Neue Gemeinde“. Die Grabsteine auf dem Friedhof der St.-Clemens- Kirche erzählen so manche Geschichte aus der Zeit der Walfänger und Handelsleute. Das Heimatmuseum in der Windmühle dokumentiert die Geschichte der Mühle und bietet einen Überblick über Flora und Fauna der Insel. Im Badeort Norddorf, dem nördlichsten Inseldorf, locken das ThalassoZentrum, das AmrumBadeland und das Naturzentrum „Öömrang Ferian“. Hier ist auch der Startpunkt für geführte Wattwanderungen zur Nachbarinsel Föhr.
Wer nach Amrum fährt, kann sein Auto getrost zu Hause lassen. Entweder pendelt man mit dem Bus zwischen den Dörfern oder erkundet die Insel auf dem Fahrrad oder zu Fuß.