Text 8 hallig und zurück

Zurück zum Festland

Auf dem Rückweg genossen wir nun den Blick auf das Festland. Ich sehe die kleinen Badebuden und denke, dass es noch ganz schön weit ist und die Flut kommt auch so langsam. Daher hielt Walther die Gruppe immer wieder ein wenig zusammen und schaute, was die etwa 300 Meter zurückliegenden Wanderer machten. Das Wasser steigt nämlich ziemlich schnell an und als er uns das „Wattschneckenballett“ zeigt und wir ein paar Minuten auf einer Stelle verharrten, merke ich, wie schnell die Flut wiederkommt.

Im Rhythmus von 6 Stunden kommt und geht das Wasser und man macht sich so seine Gedanken, über die Vergänglichkeit und das Leben mit den Gezeiten. Man lässt los und vergisst den Alltagsstress, erlebt den Wind und die Natur. Man hat mal Zeit nachzudenken und das auf dem Meeresgrund. Ein echtes Erlebnis und obwohl es zum Ende schon etwas anstrengend wird, hat man ein richtig gutes Gefühl.

Das muss ich meinen Freunden zeigen …

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