Alle Informationen zum Tourismus-Modellprojekt Nordfriesland

Hier finden Sie FAQs für Gäste und Betriebe, Formulare sowie allgemeine Informationen (Stand 29.04.21)

Modellprojekt Nordfriesland

  • Für welchen Zeitraum ist das Modellprojekt Nordfriesland geplant?
    • Geplant ist ein Start am 01. Mai 2021. Eine Verschiebung oder Absage des Modellprojektes ist möglich, da die Durchführung von der aktuellen pandemischen Lage abhängig ist. Das Modellprojekt ist zunächst bis zum 31. Mai 2021 befristet, mit der Option für eine Verlängerung um den Monat Juni. Bis zu einer offiziellen Verlängerung des Projektes, kann lediglich für den Zeitraum vom 01. bis zum 31. Mai 2021 gebucht werden.
  • Welche Regionen nehmen an der Modellregion Nordfriesland teil?
    • Alle Regionen in Nordfriesland - Inseln, Halligen, Festland - dürfen teilnehmen. Jedoch können sich auch einzelne Regionen gegen eine Teilnahme an dem Projekt entscheiden.
  • Welche Corona-Testzentren gibt es in Nordfriesland?
    • Alle aktuellen Schnelltest-Zentren finden Sie hier
  • Welche Öffnungen wird es im Tourismus geben?
    • Beherbergungsbetriebe, die sich für eine Teilnahme an der Modellregion registrieren (Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätzen, etc.)
    • Gastronomiebetriebe, die sich für eine Teilnahme an der Modellregion registrieren, dürfen Innen- und Außenbereich öffnen (nicht-registrierte Betriebe dürfen lediglich ihren Außenbereich öffnen, siehe Landesverordnung)
    • Weitere Freizeitangebote im Freien sollen ermöglicht werden, z. B. Wattwanderungen und Stadtführungen in Kleingruppen (neben den bereits geöffneten Kultureinrichtungen, z.B. Museen - siehe Landesverordnung)
  • Welche Betriebe nehmen an der Modellregion Nordfriesland teil?
  • Kann das Modellprojekt auch vorzeitig abgebrochen werden?
    • Ja.
    • Der Gesundheitsschutz der einheimischen Bevölkerung geht vor. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern über sieben Tage hinweg erfolgt eine genaue Betrachtung des Infektionsgeschehens. Das Projekt wird abgebrochen, sofern es sich nicht um eindeutig lokal begrenztes bzw. nicht nachzuverfolgendes Geschehen handelt, und die Befürchtung besteht, dass die Erhöhung der Inzidenz mit dem Modellprojekt zusammenhängen könnte. Alle Regelungen und Lockerungen werden automatisch hinfällig, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern über drei Tage hinweg den Wert von 100 überschreitet und es sich um diffuses Ausbruchsgeschehen handelt. Die Feststellung darüber trifft und verkündet das Gesundheitsamt.
    • Durch das Modellprojekt möchten Land und Kreise untersuchen, wie unter den Corona-Bedingungen Tourismus möglich ist. Sollte das Projekt erfolgreich sein, wird es verlängert bzw. sogar auf das ganze Land ausgeweitet. Sollte die Inzidenz trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stark ansteigen, würden keine Verlängerung erfolgen bzw. das Projekt sogar vorzeitig abgebrochen werden. Gäste müssen also mit der Möglichkeit rechnen, vorzeitig abreisen zu müssen. 
  • Wo finde ich Informationen zur luca-App, die in Nordfriesland für die digitale Kontaktnachverfolgung verwendet wird?
    • Infos finden Sie hier auf unserer Website.
  • Gilt die Landesverordnung Schleswig-Holstein auch in der Modellregion?
    • Ja. Die in der Landesverordnung und den Erlassen des Landes Schleswig-Holstein festgelegten Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gelten weiterhin - auch in den Modellregionen.

FAQs zum Modellprojekt Nordfriesland aus Sicht der Gäste

  • Dürfen in einem gemieteten Ferienhaus mehrere Hausstände gemeinsam unterkommen (z.B. 3 befreundete Ehepaare)?
    • Nein. Auch in der Modellregion gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.
    • Das bedeutet, es dürfen maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten in einer Einheit untergebracht werden (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit).
    • Mehr als zwei Haushalte oder mehr als 5 Personen über 14 Jahren aus zwei Haushalten dürfen nicht in einer Einheit gemeinsam untergebracht werden.
  • Werden dann auch Hotels geöffnet oder nur Ferienhäuser/-wohnungen?
    • Sowohl als auch. Die Belegung der Hotels, Ferienwohnungen sowie sonstiger Beherbergungsbetriebe wird gestattet. Das schließt Jugendherbergen, Campingplätze und ähnliche Anlagen mit ein. Die Beherbergung in den o.g. Betrieben erfolgt nur mit der Voraussetzung, dass jeder Einheit ein eigenes Bad zur Verfügung steht.
  • Was ist, wenn meine gebuchte Urlaubsreise über den 31.5. hinausgeht?
    • Wenn das Projekt zum 31.05.2021 beendet wird und bis dahin keine wesentliche Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung zum Beherbergungsverbot eintritt, muss der Gast abreisen, sofern er aus touristischen Gründen reist.
    • Auch vor dem 31.05.2021 kommt bereits eine Einstellung des Projekts in Frage und dann wäre das Problem das gleiche. Ein Abbruch des Projekts ist jederzeit möglich und kann aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens nicht ausgeschlossen werden.
  • Welche Testarten und Testzentren werden akzeptiert?
    • Zulässige Testarten sind PCR-Labortests, Antigen-Schnelltests sowie beaufsichtigte Selbsttests, insofern sie vom Bundesamt für Medizinprodukte (BfArM) gelistet sind. 
    • An die Nutzung von beaufsichtigten Selbsttests werden hohe Anforderungen gestellt: Der Vermieter muss über eine entsprechende Schulung verfügen und beim Kreis für die Tests zertifiziert sein.
    • Die Selbsttests müssen durch den Betrieb besorgt werden. Es sind nur zwei Selbsttests vorgesehen: Siemens Clinitest und Roche SARS-CoV-2 Rapid Antigentest Nasal. Diese Tests würden Ihnen bei der Zertifizierung vorgegeben. Dies ist notwendig, weil nur diese beiden Tests eine durchweg gute Qualität liefern.
    • Auch wenn Betriebe Kooperationen mit bestimmten Testzentren eingehen, können Gäste frei zwischen den vorhandenen Testzentren für die Durchführung ihres Schnelltests wählen. 
  • Wie funktioniert das mit dem Tests vor Ort: Kostet das was?
    • Die teilnehmenden Betriebe sind aufgerufen, sich am Aufbau zusätzlicher Testkapazitäten zu beteiligen. Das ist eine Teilnahmebedingung für die Betriebe. Den Gästen werden keine Kosten durch die Tests entstehen.
  • Bleibt das touristische Beherbergungsverbot gemäß LVO bestehen bis zum offiziellen Start der Modellregion am 1. Mai?
    • Das touristische Beherbergungsverbot besteht weiter fort. Es entfällt ab dem 1. Mai nur für Betriebe, die sich für die Teilnahme am Modellprojekt registriert haben.
  • Können Urlauber, die schon für einen Zeitraum ab Mai gebucht haben, kostenfrei stornieren, wenn sie den ganzen Aufwand nicht betreiben möchten?
    • Fragen zur Stornierung muss der Gast mit dem jeweiligen Beherbergungsbetrieb besprechen. Es handelt sich um eine rein zivilrechtliche Frage.
  • Müssen sich vollständig geimpfte Urlauber auch regelmäßig testen lassen?
    • Nein. Vollständig geimpfte Personen sind sowohl von dem Anreisetest als auch von allen in den vorgegebenen Abständen vorgesehenen Tests während ihres Aufenthaltes ausgenommen. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein ausreichender Schutz vor einer Ansteckung besteht. Es ist die Vorlage des Impfausweises ausreichend. Vollständig geimpft bedeutet: Ein hinreichender Impfschutz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus liegt vor, soweit nach der letzten erforderlichen Impfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff eine Zeit von zwei Wochen vergangen ist. Also gilt man als vollständig geimpft am 15. Tag nach der letzten notwendigen Impfung. (gemäß RKI-Bewertung vom 22.4., siehe hier)
  • Muss ich mich testen lassen, wenn ich die Krankheit bereits durchgemacht habe?
    • Ja.
    • Anders als bei den Impfungen, ist nach den bisherigen Studien unklar, wie gut Personen, die die Krankheit bereits durchgemacht haben, gegen eine Neuinfektion geschützt sind. Außerdem hängt der Schutz auch davon ab, wie hoch die Viruslast während der Erkrankung (oder Infektion) war. Außerdem brauchen wir für das Modellprojekt eine eindeutige und schnell zu überprüfende Regelung. Der Impfausweis lässt sich schnell prüfen. Ob eine Erkrankung durchgemacht wurde, lässt sich hingegen schwerer prüfen.
  • Wie wird sichergestellt, dass es in Bussen, Bahnen und auf den Fähren nicht zu problematischen Menschenansammlungen kommt?
    • Busse: Für den Festlandsbereich werden keine problematischen Auswirkungen des Modellprojekts auf den Busverkehr erwartet. Auf den Inseln werden die SVG und die WDR in ihren Bussen die luca-App einsetzen. Zudem wird die SVG nötigenfalls mehr Fahrten anbieten.
    • Bahnen: Relevante Auswirkungen des Modellprojekts sind auf der Strecke Hamburg-Westerland (Marschbahn) denkbar. Die Marschbahn ist nicht nur eine "Tourismusbahn", sondern erfüllt vor allem eine wichtige Funktion für pendelnde Schüler(innen) und Berufstätige. DB Regio und das Land haben eine "Sommeroffensive" gestartet, um diese Funktion auch während des Modellprojekts zu erhalten. Die Fahrgastkapazitäten werden durch zusätzliche Wagen und Fahrten deutlich erhöht.
    • Fähren: Die Reedereien WDR, FRS und NPDG erklären sich bereit, die Kapazitäten auf den Fähren zu beschränken.
  • Was passiert, wenn der Gast in Quarantäne muss?
    • Sollte es zu einer Quarantäne kommen, dürfen Sie nach Hause zurückfahren und sich dort in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt macht dafür aber strenge Auflagen. Die Abreise muss mit einem eigenen PKW (keine öffentlichen Verkehrsmittel) reisen. Es dürfen auch nur diejenigen Personen zusammen fahren, die ohnehin einem gemeinsamen Haushalt angehören. Wenn das nicht geht, müssen Sie eine andere Lösung finden und sich z. B. ein Auto für die Rückfahrt mieten. Eine Rückreise mit der Bahn ist jedenfalls nicht möglich.
    • Während der Rückfahrt darf das Fahrzeug nur verlassen werden, wenn dies zwingend (z. B. für einen Tankstopp oder eine Toilettenpause) erforderlich ist. Dann muss eine FFP2-Maske getragen werden. Auch während der Fahrt im Autozug oder auf der Fähre müssen Sie im Fahrzeug bleiben. Das Ticket muss online (oder einen Dritten, der nicht in Quarantäne ist) gebucht werden.
    • Wenn eine Rückreise unter diesen Bedingungen nicht möglich ist, müssen Sie im Urlaubsort in Quarantäne. In diesem Fall müssen Sie die Ferienwohnung für die zusätzlichen Tage selbst bezahlen. Auch können zusätzliche Kosten entstehen, weil die nächsten Gäste später anreisen oder anderweitig untergebracht werden müssen. Der Vermieter muss Ihre Versorgung organisieren (z. B. über den Lieferdienst eines Supermarktes). Die Kosten müssen aber auch insoweit Sie als Gast tragen.
    • Was im Quarantänefall passiert, muss vorher zwischen Vermieter und Gast geregelt werden (Kostentragung, spätere Anreise des nächsten Gastes usw.)
  • Muss ich getestet werden, wenn ich nur draußen in meinem Lieblingscafé sitzen möchte?
    • Was die Außengastronomie angeht, gelten folgende Regelungen:
    • Wenn sich der Gastronomiebetrieb für das Modellprojekt registriert hat und gleichzeitig drinnen sowie draußen geöffnet ist, gelten die Regeln des Modellprojektes. Gäste haben also nur mit aktuellem Test und der luca-App Zutritt.
    • Wenn der Gastronomiebtrieb nur außen öffnet, gelten (nur) die Regeln der Landesverordnung. Eine Testpflicht besteht dann also nicht.
    • Gastronomiebtriebe können also z. B. einen Mittagstisch nur in der Außengastronomie ohne Test anbieten und abends drinnen und draußen mit Test öffnen.

FAQs zum Modellprojekt Nordfriesland aus Sicht der Betriebe

  • Stimmt es, dass jeder Betrieb sich extra registrieren muss und nicht alle Betriebe automatisch am Modellprojekt teilnehmen?
    • Ja. Teilnehmende Betriebe melden sich über ein Onlineformular beim Kreis Nordfriesland an und stimmen per Beitrittserklärung zu, dass sie die Bedingungen des Kreises (geregelt in der Allgemeinverfügung: Amtsblatt Kreis NF Nr. 18 und Amtsblatt Kreis NF Nr. 20) befolgen.
    • Beitrittserklärung Beherbergungsbetrieb - Bitte laden Sie die Beitrittserklärung bei der Anmeldung über das Onlineformular hoch.
    • Beitrittserklärung Gastronomiebetrieb - Bitte laden Sie die Beitrittserklärung bei der Anmeldung über das Onlineformular hoch.
    • Zusicherung über die Gewährleistung von ausreichend Testkapazitäten - Bitte laden Sie das Formular bei der Anmeldung über das Onlineformular hoch.
    • Gastgeber sind verpflichtet sich eine Einverständniserklärung des Gastes zur Teilnahme am Modellprojekt vor Anreise einzuholen. Hier finden Sie eine Vorlage zum Download, die Sie mit Ihrem Logo und Ihren Kontaktdaten ergänzen können.
    • Betriebe melden über ein Online-Formular unter Angabe ihrer Teilnehmernummer ihre täglichen Gästezahlen an den Kreis NF:  Gastronomie - tägliche Statistikmeldung und Beherbergung - tägliche Statistikmeldung
    • Zusammenfassung zum Downloaden: Informationen für Gastgeber NF
    • Zur digitalen Kontaktnachverfolgung wird in Nordfriesland die luca App verwendet. Für Fragen wurde ein Hotline von luca eingerichtet: 040 180248090
    • Eine Auswahl der Betriebe durch den Kreis erfolgt aber nicht, es ist also einfach nur die besagte Anmeldung erforderlich. Jeder Betrieb, der die Projektvoraussetzungen erfüllt und sich verpflichtet, diese einzuhalten, darf teilnehmen.
    • Betreiber von Outdoor-Freizeitaktivitäten benötigen eine Sondergenehmigung. Diese kann unter modellregion@nordfriesland.de beantragt werden. 
  • An welche strengen Voraussetzungen sind die Öffnungen der Beherbergungsbetriebe gebunden? Teilnehmende Beherbergungsbetriebe dürfen touristische Übernachtungen nur anbieten, wenn …
    • sich nur Personen gemeinsam aufhalten, die dies gemäß den jeweils gültigen allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung dürfen (Angehörige verschiedener Kontaktgruppen müssen zueinander Abstand halten und dürfen sich nicht gemeinsam in den Privatbereichen der Beherbergungsbetriebe aufhalten).
    • jede Kontaktgruppe ein eigenes Bad zur Verfügung hat.
    • beim Betrieb von Spa- und Fitnesseinrichtungen die Coronaregeln der Landesverordnung eingehalten werden.
    • Schwimm-, Spaß- und Badebecken sowie Saunen der Beherbergungsbetriebe (auch draußen) geschlossen bleiben.
    • jeder Übernachtungsgast bereits vor Anreise per Foto oder Screenshot gegenüber dem Beherbergungsbetrieb einen negativen Coronatest nachweist (mindestens ein Antigen-Schnelltest), der zum Zeitpunkt des Check-Ins vor Ort nicht älter als 48 Stunden sein darf.
    • sie die Testergebnisse ihrer Gäste dokumentieren und zusammen mit den Kontaktdaten der Gäste für vier Wochen aufbewahren.
    • sie spätestens 48 Stunden nach Anreise und alle weiteren 48 Stunden während des Aufenthalts bei allen Gästen erneute Coronatests durchführen. Die Beherbergungsbetriebe müssen dafür mit zertifizierten Anbietern zusammenarbeiten oder nach entsprechender Schulung die Tests selbst durchführen. Auch die Folgetestungen sind für 4 Wochen aufzubewahren. 
    • bei positiven Coronatests umgehend nach der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland für Corona-Verdachtsfälle verfahren wird (u. a. Quarantäne, Meldung beim Gesundheitsamt, Überprüfung mittels PCR-Test). Die Beherbergungsbetriebe müssen sich um eine geeignete Unterbringung und Versorgung während der Quarantänezeit kümmern, nötigenfalls müssen sie auch eine sichere Abreise der Gäste organisieren. Der Beherbergungsvertrag muss vorsorglich Bestimmungen für den Quarantänefall enthalten, auch zu den dann entstehenden Kosten. Die Kosten sind durch die Gäste zu tragen.
    • sie die Kontaktdaten der Gäste mit der luca-App erfassen und für vier Wochen aufbewahren. Wer kein Smartphone hat, kann von den Betrieben ersetzweise luca-Schlüsselanhänger bekommen. Auch ist es möglich, die Kontaktdaten als Beherbergungsbetrieb manuell in die luca-Datenbank einzutragen.
    • Gäste sich verpflichten, eine innerhalb von drei Wochen nach der Abreise aufgetretene Corona-Infektion dem Kreisgesundheitsamt Nordfriesland zu melden bzw. durch die heimische Behörde melden zu lassen.
    • sie ihr Personal mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen (mindestens Antigen-Schnelltest) und die Ergebnisse dokumentieren.
    • sie für ihren Betrieb ein Hygienekonzept erstellen, das den Anforderungen der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 24.09.2020 entspricht - erweitert um neuere Erkenntnisse: Es sind OP-Masken oder Mund-Nasen-Bedeckungen hoher Schutzstandards wie FFP2 (qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen im Sinne der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung) in das Konzept einzubeziehen. Abstands- und Hygieneregeln sowie adäquates Lüften müssen in den Hygienekonzepten eine wesentliche Rolle spielen.
  • An welche strengen Voraussetzungen sind die Öffnungen der Gastronomie gebunden? Teilnehmende Gaststätten dürfen Innen- und Außenbereiche öffnen, wenn …
    • sie die Coronaregeln der Corona-Bekämpfungsverordnung  für Gastronomiebetriebe einhalten (§ 7).
    • sie um 23 Uhr schließen (Sperrstunde, gilt für Innenbereich).
    • kein Ausschank von alkoholischen Getränken in der Außengastronomie in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr stattfindet.
    • sie in ihre Innen- und Außenbereiche nur Gäste lassen, die ein maximal 24 Stunden altes negatives Coronatestergebnis vorweisen können (mindestens Antigen-Schnelltest). Dies gilt nicht für den Außerhaus-/To-Go-Verkauf. Für Übernachtungsgäste, die eine Gaststätte des Beherbergungsbetriebs nutzen, gilt dies ebenfalls nicht (stattdessen gilt die 48-Stunden-Regelung).
    • sich nur Personen gemeinsam an einem Tisch aufhalten, die dies gemäß den jeweils gültigen allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung dürfen. Es wird empfohlen, nur 4er-Tische anzubieten.
    • keine gleichzeitige Bewirtung von Gästen mit Testnachweispflicht (gemäß §4 der Allgemeinverfügung zum Modellprojekt) und Gästen ohne Testnachweispflicht (gemäß Landesverordnung §7 zur Außengastronomie) stattfindet. Insofern gilt für alle Gäste eine Testnachweispflicht, sobald der Innenbereich geöffnet wird, da es z.B. durch Toilettengänge etc. zu Vermischungen kommt, sobald Innen- und Außenbereich geöffnet sind.
    • sie die Kontaktdaten der Gäste mit der luca-App erfassen und für vier Wochen aufbewahren. Wer kein Smartphone hat, kann von den Betrieben ersetzweise luca-Schlüsselanhänger bekommen. Auch ist es möglich, die Kontaktdaten als Beherbergungsbetrieb manuell in die luca-Datenbank einzutragen.
    • sie ihr Personal mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen (mindestens Antigen-Schnelltest) und die Testergebnisse dokumentieren.
    • Wenn sowohl der Innenbereich als auch der Außenbereich der Gastronomie geöffnet ist, kommt es folgerichtig z.B. durch Toilettengänge etc. zu Vermischungen. Insofern gilt für alle Gäste eine Testnachweispflicht sobald der Innenbereich geöffnet wird. Der Anbieter muss sich also entscheiden, ob er die Innengastronomie öffnet. In diesem Fall geltend für die Innen-und Außengastronomie einheitlich die Regelungen des § 4. Die Nutzung der gastronomischen Betriebe – innen wie außen – ist dann nur mit einem negativen Ergebnis mindestens eines Antigen-Schnelltests gestattet, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die Testbescheinigung ist vom Betrieb durch Abfotografieren oder Kopieren des Nachweises zu dokumentieren und vier Wochen lang zu speichern bzw. aufzubewahren. Der Anbieter kann sich aber auch dafür entscheiden, die Innengastronomie zeitweise (z. B. für den Frühschoppen oder den Mittagstisch) zu schließen. In dieser Zeit gelten dann ausschließlich die Regelungen des § 7 Corona-BekämpfVO (keine Pflicht zur Voralge eines tagesaktuellen Negativtests). Öffnet der Anbieter dann abends auch die Innengastronomie, muss er in dieser Zeit die Regelungen des § 4 beachten.
    • Alternativ kann sich der Anbieter dafür entscheiden, beide Bereiche organisatorisch komplett zu trennen. Dazu gehören getrennte Zugänge, eine getrennte Kontaktdatenerfassung, getrennte Sanitäranlagen. Das Personal darf zwischen beiden Bereichen wechseln. Dies ist aufgrund der regelmäßigen Tests vertretbar. Die Testung der Beschäftigten der Betriebe nach § 8 Abs. 2 dieser Verfügung muss davon unabhängig jedoch immer sichergestellt werden. Bei Gästen, die im Rahmen einer nach § 3 dieser Verfügung zugelassenen Beherbergung ein Frühstück oder eine andere Mahlzeit einnehmen, darf der Test nicht älter als 48 Stunden sein.
  • An welche strengen Voraussetzungen sind die Öffnungen kleiner Freizeitaktivitäten gebunden?
    • In der Modellregion können einzelne Freizeitaktivitäten im Freien auf Antrag (an team-recht@nordfriesland.de) stattfinden, wenn dies im Einzelfall unter Abwägung der mit der Aktivität verbundenen Infektionsrisiken vertretbar ist.
    • Veranstalter(innen) entsprechender Angebote müssen ...
    • ihre Gäste vorab um Anmeldung bitten.
    • sich zum Beginn ein negatives Coronatestergebnis vorweisen lassen, das nicht älter als 24 Stunden ist.
    • die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sicherstellen.
    • ein Hygienekonzept entwerfen und anwenden.
    • die Kontaktdaten der Teilnehmenden mit der luca-App erfassen. Haben Teilnehmende kein Smartphone können die Daten auch manuell vom Anbieter in die luca-Datenbank eingegeben werden.
  • Muss ich als Vermieter wirklich eine Vereinbarung mit einem Testzentrum schließen? Kann ich die Gäste nicht einfach zum nächsten Testzentrum hier vor Ort schicken?
  • Dürfen Wattwanderungen stattfinden?
    • Für Wattwanderungen erteilet der Kreis Nordfriesland auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung. Anträge sind per E-Mail an team-recht@nordfriesland.de zu richten.
    • Voraussetzungen:
    • maximal 20 Personen zuzüglich Wattführer (mehr als bei Stadtführungen, weil es im Watt sehr weitläufig und windig ist),
    • Gäste und Wattführer müssen über einen aktuellen Schnelltest verfügen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
    • Nutzung der luca-App
    • Hygienekonzept nach den Regelungen des § 4 Abs. 1 Corona-BekämpfVO. Wichtig ist hier vor allem, wie das Abstandgebot auch beim Sammeln vor Beginn und nach Ende der Führung eingehalten wird.
    • bei notwendigen Transporten der Gäste: Möglichst mit dem Schiff oder mit offenem Planwagen oder ähnlichem. Achtung: Hierfür ist eine gesonderte Ausnahmegenehmigung erforderlich (gewerblicher Reiseverkehr zu touristischem Zweck).
    • Wenn Bustransport unvermeidlich: Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbar während der Busfahrt, nur 50 % der Sitzplätze dürfen belegt werden
  • Sind Ausflugsverkehre in offenen Fahrzeugen zulässig?
    • Ausflugsverkehre sind z.B. Planwagenfahrten, Kutschfahrten oder Ausflugsschifffahrten.
    • Diese können im Rahmen des Modellprojekts auf Antrag und bei Einreichen eines Hygienekonzepts genehmigt werden. Es gelten insbesondere folgende Maßgaben:
    • Teilnahme nur mit einem Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf
    • verpflichtender Einsatz der luca-App
    • nur draußen - d.h. keine geschlossenen Fahrzeuge oder Wasserfahrzeuge, Innenbereiche von Wasserfahrzeugen dürfen nicht genutzt werden
    • Auslastung max. 50 % der im Außenbereich zugelassenen Sitzplätze
    • Es ist außer beim Sitzen auf dem eigenen Sitzplatz qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
    • Abstandsregeln sind einzuhalten, das gilt insbesondere auch beim Ein- und Austeigen
  • Dürfen Campingplatze und Wohnmobilstellplätze am Modellprojekt teilnehmen?
    • Grundsätzlich schon.
    • Es gelten aber weiterhin die allgemeinen Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung:
    • Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnesssbereiche sind zu schließen (§ 3 Abs. 4 Corona-BekämpfVO). Nur Toiletten dürfen geöffnet bleiben.
    • Es gelten die Kontaktbeschränkungen (max. 2 Haushalte, max. 5 Personen).
    • Es müssen alle Regelungen des Modellprojektes beachtet werden (Nutzung der Luca-App, Testungen der Gäste usw.).
  • Muss ich mich als privater Vermieter von nur einer Ferienwohnung anmelden? Ich bin doch weder Anbieter noch Gewerbetreibender.
    • Ja. Eine Teilnahme am Projekt ist nur mit Anmeldung möglich.
  • Muss ich als Vermieter einer Ferienwohnung, die allein liegt und es keine Berührungspunkte mit anderen gibt, ein Hygienekonzept haben?
    • Ja. Es gelten insoweit die Regelungen der §§ 17 Nr. 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 1 Corona-BekämpfungsVO, die zwingend ein Hygienekonzept vorsehen.

Hinweis

Bei diesen Informationen handelt es sich um eine unverbindliche Zusammenfassung der Angaben vom Kreis Nordfriesland. Für nähere Informationen und verbindliche Aussagen wenden Sie sich bitte an den Kreis Nordfriesland oder entnehmen die entsprechenden Informationen der geltenden Allgemeinverfügung.

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Strandkörbe im Wind auf der Insel Sylt, © Werner Wippermann© Werner WippermannAktuelle Informationen zur Corona-Situation an der Nordsee

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Der Lorendamm, die Verbindung zwischen der Hallig Oland und dem Festland der Nordseeküste Schleswig-Holstein., © Carlos Arias Enciso© Carlos Arias EncisoHinweise zur Anreise an die Nordsee

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Der Winter an der Nordsee, © Alexander Seidlich/www.nordseetourismus.de© Alexander Seidlich/www.nordseetourismus.deNewsletter

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Seehund in der Seehundstation in Friedrichskoog, © www.nordseetourismus.de / Tanja Weinekötter© www.nordseetourismus.de / Tanja WeinekötterKontakt

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