Erleben Sie Wellness und Entspannung an der Nordsee. Ob im Schwimmbad, der Therme oder im Hotel, entdecken sie die Entspannungsangebote auf den Inseln und dem Festland., © Oliver Franke© Oliver Franke

Auf nach Thalasso...

Gemütlich soll es zugehen in der Adventszeit. Ruhig, beschaulich, besinnen soll man sich. Nun bin ich schon über 30 und habe einige Weihnachtsabende erlebt. Meistens kommt man erst am Heiligen Abend mit der Familie da an, wo man doch eigentlich schon während der Adventszeit sein sollte.

Aber Adventszeit heißt in unserer schnellen Welt alles andere als die besinnliche Vorbereitung auf die „Ankunft des Herrn“. In Wahrheit sieht das nämlich eher so aus: Weihnachtsfeier von der Firma, Weihnachtsfeier vom Sportverein, noch den Nikolaus gespielt für die Neffen und Nichten, mal kurz noch Geschenke gekauft für die Lieben, Familienplanung für die Feiertage…beschaulich ist anders!

 

Da braucht man doch glatt Urlaub von Weihnachten. Gastautorin Maria Gariani aus Hamburg nimmt Sie mit auf eine Reise nach Thalasso. Ein Ort, der fernab des Weihnachtstrubels an der Nordsee Schleswig-Holstein liegt.

Massage in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne nimmt Genussbad Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Liege im Ruheraum der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

In der Ruhe liegt das Glück

Es ist der 27. Dezember 2014. Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen geht’s um 9.00 Uhr los. Ich mache mich auf den Weg nach Thalasso. Hinter mir liegen anstrengende Wochen, in denen ich zu wenig geschlafen, zu viel gearbeitet und nicht ausgewogen gegessen habe. Von Sport ganz zu schweigen. Ich habe an alle Gedacht, nur nicht an mich. Etwas verspannt und schlapp suche ich meine sieben Sachen zusammen. Die noch müden Gedanken machen sich selbstständig und flattern vom letzten Meeting vor dem Weihnachtsurlaub im Büro zum gestrigen Gespräch mit meiner Mutter, schlagen einen Haken, beißen sich am unaufgeräumten Frühstückstisch fest und machen sich dann auf nach Thalasso. Was immer mich da erwartet, ich freue mich darauf. Besser als Arbeiten und Aufräumen ist es allemal.

 

Ein bisschen komisch finde ich es schon, dass meine Mutter mir einen Wellness-Tag schenkt. Ich schnappe mir noch schnell meine heißgeliebten salzigen Lakrids, werfe sie zusammen mit Lippenstift, Kamm und Portemonnaie in meine Handtasche, nehme meine Saunatasche Huckepack und suche mein Auto. Parkplätze in Hamburg sind einfach immer zu weit weg.

 

Thalasso, habe ich mir sagen lassen, liegt grundsätzlich am Meer. Das stimmt mich schon einmal sehr froh, denn es klingt nach Erholung. Und das Thalasso meiner Mutter liegt an der Nordsee in Schleswig-Holstein. Genauer gesagt in Sankt Peter-Ording. Hier werde ich im Gesundheits- und Wellnesszentrum der Dünen-Therme hoffentlich so erfrischend aufgemöbelt, dass ich wieder innerlich entspannt und äußerlich frisch sein werde. Perfekt in den letzten Tagen des alten Jahres und noch besser als Start ins neue! So hat es meine Mutter gestern zu mir gesagt. Dafür nehme ich auch Wind, Wetter und Algenschlick in Kauf. Wer schön sein will muss leiden und wer sich entspannen möchte, muss eben raus aus der gewohnten Umgebung und was Neues erleben.

Ruheraum der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Martin Kunze / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Martin Kunze / www.st-peter-ording.de
Paar in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne-Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

Endlich durchatmen!

Weil ich zu früh auf dem Parkplatz der Dünen-Therme in St. Peter-Ording ankomme und es gar nicht mag im Auto zu warten, vertreibe ich mir die Zeit bis zu meinem Thalasso-Termin am Meer. Es ist für Dezember erstaunlich gutes Wetter. Kalt, windig, aber glücklicherweise kein Schneesturm. Ich bin aber auch echt dick eingepackt in meinem Winterparka. Schal, Mütze und Handschuhe sind bei dem Nordseewind einfach unersetzlich. Die Luft ist klar und die See ist rau. So unbehaglich-schön habe ich mir Thalasso ehrlich gesagt nicht vorgestellt.

Ich laufe also am riesigen Strand entlang, binde mir den Schal fester um den Hals und halte meine Mütze fest, damit der Wind sie mir nicht vom Kopf weht. Dann höre ich außer Wind nur noch meinen eignen Pulsschlag. Fast so, als hätte ich eine große Muschel am Ohr. Da merke ich, dass ich lebe – endlich mal wieder seit Wochen.

Die Weite lässt mich glatt die Zeit vergessen. Flott, aber ohne zu hetzen, stapfe ich die Treppen der Kurpromenade hoch, hole meine große Tasche aus dem Wagen und betrete ganz außer Atem das gläserne Atrium des Gesundheits- und Wellnesszentrums der Dünen-Therme: „Wo möchten Sie denn hin?“ – eine freundlich lächelnde Dame guckt mich fröhlich an. - „Ich habe einen Gutschein für einen Thalasso-Tag“, sage ich und merke, dass sie mich eingehend mustert. Schmunzelnd verharren ihre Augen an meinen sandigen Knöcheln. Ich habe Strand in den Schuhen. „Na, dann haben Sie ja Ihre erste Thalasso-Anwendung schon hinter sich.“ Das verstehe ich nicht und man sieht es mir wohl an. Die nette Dame am Empfang beginnt mit der Einführung und endlich erfahre ich, was es mit der Thalasso-Therapie auf sich hat. Das ist mehr als ich gedacht hatte.

Thalasso  - Kraft aus dem Meer

Thalasso ist die Behandlung mit allem, was aus dem Meer kommt, ausgenommen mit Fischen und anderem Getier. Denn aus allem anderen können die unterschiedlichsten Thalasso-Anwendungen entwickelt werden: Aus Meerwasser, Meersalz, Meeresluft, Meeressand, Meeresschlick, Meeresalgen und Muscheln aus dem Meer. Thalasso nutzt die Kraft des Meeres, die Wirkung von reinen Mineralien und lebenswichtigen Spurenelementen.

Ich habe also die Qual der Wahl und darf aussuchen, welches Thalasso am besten zu mir und meinen Bedürfnissen passt. Um einfach nur den Stoffwechsel anzuregen, könnte ich Meerwasser mit hohem Salzgehalt trinken oder darin exklusiv und heiß baden. Ich könnte meinen Bronchien etwas Gutes tun und Meerwasser inhalieren. Ich könnte auch eine Ganzkörper-Packung mit fossilem Schlick nehmen, um ordentlich zu entschlacken und endlich die Giftstoffe loswerden, die ich insbesondere in den letzten Wochen, gerade auch über die Feiertage, in mich hinein gestopft habe. Thalasso, so lerne ich, hilft beim Entschlacken, unterstützt das Abnehmen, reinigt die Haut und vitalisiert.

Restaurant in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Liege im Ruheraum der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne nimmt Genussbad Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

Mein persönlicher Verwöhn- & Behandlungsplan

Die Entscheidung fällt mir schwer. Dann erfahre ich, dass meine Mutter bereits alles für mich entschieden hat. Das war ja klar. Erstens passt es zu meiner Mutter und zweitens muss ja auch immer ein Behandlungsplatz für die gewählte Therapie frei sein. Ich bekomme meinen persönlichen Behandlungsplan ausgedruckt, ziehe mich in den geräumigen Umkleidekabinen um, verstaue alle Habseligkeiten im Schrank und mache mich, eingekuschelt in meinen Bademantel, auf in die große Ruhehalle. Auf Liegen und Korbstühlen entspannen die Gäste zwischen den verschiedenen Anwendungen. Für draußen ist es mir im Bademantel zu kalt, aber durch die großen Fenster kann ich direkt in die Dünenlandschaft schauen. Die Wolken fliegen rasend schnell vorbei und ich komme rasend schnell runter, verliere mich in Gedanken.

Anwendungsraum in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Paar in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne nimmt Genussbad Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

Von Kopf bis Fuß auf Thalasso eingestellt

Tagträumer bin ich normalerweise nicht, aber plötzlich schrecke ich kurz auf und komme wieder in der Realität an. Denn ich werde aufgerufen und betrete gespannt den kleinen gekachelten Raum und staune über die schönen warmen Farbtöne, die mich umgeben. Vor mir befindet sich ein ockerfarben gekacheltes Podest. Handtücher und eine Folie liegen darauf ausgebreitet. Da soll ich mich nackt darauf setzen und dann geht es los.

Mit einem übergroßen Handschuh trägt eine kleine Frau mit frischen roten Wangen fossilen Schlick ohne Algen und Kräuterzusätze in dicken Schichten auf meinen Rücken auf. Sie ist bereits seit 20 Jahren hier. Das freut mich. Denn dann weiß sie was sie tut. Ich rieche nichts und lerne wieder etwas dazu. Der Schlick riecht heute in Sankt Peter-Ording angenehm, weil hier auf den Salzwiesen jenseits des Deichs ein Hektar fossiler Schlick gefunden wurde. Da dieser sich nicht mit dem ungereinigten Meerwasser vermengt, ist er ideal für Duft-Muffel wie mich: Er riecht eigentlich nach nichts.

Auf einmal sind meine Arme und Beine mit Thalasso-Schlick bedeckt und ich werde zugedeckt. Erst mit der dünnen Folie, die, wie ich höre, biologisch abbaubar ist und dann mit dem gebrauchten Schlick wieder auf der Salzwiese landet. Anschließend mit einer schweren Plane, die die Thalassomasse fest an mich drückt. Mir wird warm. Ich fühle mich eingeengt, aber wohl. „Ich fahre Sie jetzt in ein 43 Grad warmes Wasserbad“, höre ich und kriege ganz kurz einen Schreck. Wasserbad? Ich kann mich ja nicht mehr bewegen, ich klebe im Schlick. Hoffentlich ist das Wasser nicht tief. Ich versichere mich bei der netten Frau, dass niemand kommen und mich wie in einem Moorbad eintauchen kann. Alles in Ordnung. Ich gewöhne mich an die „Verpackung“ und genieße die Wärme als Thalasso-Paket - meine erste Auszeit seit langem. Wenn ich meine Finger bewege, fühle ich, wie sich der Schlick festsaugt. Wenn ich mein Becken auf und ab bewege, fühle ich eine Welle durch das Wasser laufen. Ich denke an nichts. Nur an Schlick, an Wasser und an mich.

Viel zu schnell ist die Zeit vorbei. Ich habe ordentlich geschwitzt, fast wie nach einer Stunde Jogging. Statt mühevollen Trainings, habe ich einfach die Wärme genossen. Nach dem Duschen fühle ich mich rein und leicht. Meine Energie kommt zurück. Danke Mama.

Drink im Ruheraum der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Anwendungsraum wird vorbereitet in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne-Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

Thalasso ist medical Wellness

„Am besten Sie gehen jetzt hier entlang in den Wellnessbereich, dort finden Sie das Serail“, erklärt mir meine Thalasso-Therapeutin mit einem Blick auf meinen persönlichen Plan. Ich laufe beschwingt dorthin und staune dann über die schicken Räumlichkeiten. Raumhohe Fensterfronten bieten klare Sicht direkt auf den Ruhegarten, dahinter erkenne ich den flachen, langen Strand und sogar das Meer. Es wird immer besser.

Zufrieden fläze ich mich auf einen der vielen Liegestühle. Ich nehme einen gesunden Wellnessdrink und studiere meinen Terminplan genauer: Ich darf noch ins Serail, was immer das ist. Und zum Abschluss steht eine Gesichtsbehandlung auf dem Programm. Dann werde ich wieder aufgerufen und gemeinsam mit der Frau ins Serail geführt.

Massagebild in der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Frau in der Badewanne-Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de
Liege im Ruheraum der Dünen-Therme St. Peter-Ording, © Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.deGalerie öffnen© Foto Oliver Franke / www.st-peter-ording.de

Meerespeeling im Serail

„Wir machen eine kleine Damenrunde“, sagt Herr Koch. Er stellt sich als Masseur vor und gibt uns eine Einweisung. Im Serail kann man Thalasso nämlich selbst machen. Vier Personen haben hier Platz, zwei auf jeder Seite der quadratischen Dampfsauna, aber wir sind heute nur zwei. Wir setzen uns diagonal gegenüber, wahrscheinlich, weil wir uns noch nicht kennen. Ich wusste da noch nicht, dass Martina aus Essen stammt und schon seit ihrer Kindheit immer wieder hier her kommt. Früher mit ihren Eltern, heute ohne.

Herr Koch erklärt, was wir mit dem Salz und der grauen Masse machen sollen, die er uns in hübschen kleinen Schalen auf den breiten Armlehnen zurechtstellt: nämlich Abreiben.

Für das Gesicht bekommen wir noch feinen Kreideschlick, für alles andere nehmen wir den einzigartigen, hauseigenen, nicht riechenden fossilen Schlick, den ich bereits kennen lernen durfte. Und ich stelle fest: Es macht Spaß. Es fühlt sich alles so gut an in der Hand. Und so schubbere ich in gleichmäßigen Bewegungen immer wieder über Arme, Beine und Po. Meine Haut wird merklich zarter, sie erinnert mich an die samtige Haut meiner Nichte Emma. Die Dampfsauna, nebelt uns ein. Nach einer kurzen Ankündigung von Herrn Koch, regnet es wie Tropenregen in dicken Tropfen von der Decke. Das Wasser spült Schlick, Salz und sämtliche müden Gedanken davon. Im Anschluss dusche ich den Rest ordentlich ab und kehre zurück auf meine Liege mit dem schönen Ausblick. Ich fühle mich porentief rein und frisch.

Bis zu meiner Gesichtsbehandlung bleiben mir 45 Minuten. Die verbringe ich bei Tee und Apfel mit einer Zeitschrift aus dem Korb neben dem Empfangstresen. Dann döse ich ein.

Kosmetik aus dem Meer

Als Martina mich weckt, wache ich aus einem tiefen Kurzschlaf auf und weiß gar nicht recht wo ich bin. Aber die Erinnerung kommt schnell zurück, auch die an den nächsten Termin. Mit 5 Minuten Verspätung komme ich im Beautybereich an. Man hat mich schon gesucht.

Ein bisschen Erfahrung mit Kosmetikbehandlungen habe ich ja schon. Üblicherweise habe ich aber nicht die Wahl, mit welcher Pflegelinie ich behandelt werden möchte. Im Gesundheits- und Wellnesszentrum der Dünen-Therme wird mir zu aller erst die Wahl geboten: Produkte von Biomaris, Dr. Hauschka oder der französischen Kosmetiklinie Decleor. Und diesmal hat meine Mutter noch nicht für mich entschieden. Hier empfiehlt die Fachfrau, was zu mir und meiner Haut passt. Die Analyse meiner Haut ergibt, dass ich kein echter Problemfall bin, keine Akne, keine unreine Haut, wenig Rötungen. Ich kann mich nach Lust und Laune entscheiden. Weil ich nun endlich an der Nordsee bin, wähle ich die Biomaris Pflege-Linie. Sämtliche Produkte basieren auf wertvollen Wirkstoffen aus dem Meer. Ich werde gesäubert, gepeelt und gecremt. Bekomme eine Ampulle mit extra intensiver Pflege lange und entspannend in die Haut massiert. Ohren, Kopf und Nacken lockert die Kosmetikerin in kreisenden Bewegungen bis ich fast wieder einschlafe.

Dass diese Behandlung über eine Stunde gedauert hat, habe ich nicht gemerkt. Wohl oder übel muss ich mich jetzt umziehen und schlendere etwas wehmütig nach draußen zu meinem Auto. Es steht da, wo ich es geparkt habe und wartet. In Sankt Peter-Ording sind Parkplätze immer vor der Tür, wie mir scheint.

Als ich am Steuer sitze und gerade losfahren will, denke ich an meine Mutter. Ich mache den Motor wieder aus und schnappe mir stattdessen mein Handy. „Hallo Mama. Danke für den Tag. Ich fühle mich großartig. Was hältst Du davon, wenn wir Ostern gemeinsam für ein paar Tage herkommen?“ – Stille. Ich schiebe hinterher: „Ich lade Dich ein!“. Ich höre ihr Lächeln durchs Telefon. „Schätzchen, da kann ich leider nicht. Ostern fahre ich mit Vati nach Amrum. Aber Du kannst ja mit kommen, wenn Du willst.“ Mit Mama und Papa in den Urlaub? Das muss ja wohl nicht sein. Trotzdem frage ich: “Gibt es da auch Thalasso?“ Meine Mutter lacht herzhaft: „Süße, Amrum liegt auch an der Nordsee in Schleswig Holstein – sogar mittendrin!“

Wellness pur genießen im A-Rosa Resort auf Sylt. Entspannung und Genuss erleben auf der Insel., © A-ROSA Sylt

Wellnesshotels an der Nordsee


© A-ROSA Sylt

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Test Autor Maria Gariani