Auf dem Bohlenweg, der zum Quermarkenfeuer von Amrum führt., © Sarah Rothmund© Sarah Rothmund

Bei meinem ersten Besuch auf Amrum hat mir die Insel sofort gefallen. Sie ist klein und beschaulich und voller wunderschönen Ecken. Der Inselbus braucht nur ca. 15 Minuten vom Fähranleger in Wittdün ganz im Süden der Insel nach Norddorf, das - wie der Name schon sagt - im Norden der Insel liegt. Da die Wege nicht weit sind und man dadurch in kurzer Zeit viel von der Insel erkunden kann, ist Amrum für mich der perfekte Ort für einen Tagesausflug. Mir war danach klar, dass ich unbedingt wiederkommen muss für einen weiteren Tag Kurzurlaub auf der Insel. Es hört sich vielleicht komisch an, einen Tagesausflug gleich Kurzurlaub zu nennen. Für mich hat es sich aber so angefühlt. Darum buchte ich kurz darauf meine zweite Fahrt nach Amrum.

Die Heide blüht auf Amrum vor dem Leuchtturm, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Die Mühle in Nebel auf Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Das Öömrang Hüs, Museum von Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund

Los ging es morgens mit der Adler Express von Nordstrand durch die Halligwelt der Nordsee. Eine andere Anreisemöglichkeit wäre mit der WDR-Fähre ab Dagebüll, mir war aber das Ausflugsschiff lieber. Während der knapp zweistündigen Fahrt erklärte der Kapitän, welche Inseln und Halligen wir gerade sahen und wir konnten die Route über Monitore auf der Karte verfolgen. Bei der Ankunft in Wittdün kaufte ich mir gleich ein Tagesticket für den Inselbus, denn ich wollte von Wittdün nach Norddorf und auf dem Rückweg noch nach Nebel. Da ich mir vorgenommen hatte, die Bohlenwege durch die Dünen entlangzugehen, wäre mir ein Fahrrad hinderlich gewesen, das scheinbar ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel auf der Insel ist.

Ein Strandübergang von Dünenwanderweg auf Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Abschied von Hallig Hooge, © Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.deGalerie öffnen© Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.de

Die Dünen auf Amrum unterliegen dem Küstenschutz und sie dürfen nur auf ausgewiesenen Wegen betreten werden. Eine besonders schöne Lösung sind dafür wie ich finde die Bohlenwege. Das sind Holzwege, die wie ein Steg aussehen und sich in Kurven und über Treppen durch die Dünenlandschaft schlängeln. Die meisten von ihnen führen zum Strand, andere zu Aussichtspunkten wie Aussichtsdünen, dem Quermarkenfeuer oder dem Leuchtturm. Ich wollte sie am liebsten alle erkunden. Immer wieder erhaschte ich dabei einen Blick auf den riesigen Strand der Insel, der sich über 10 Quadratkilometer erstreckt. Um den richtig genießen zu können ist natürlich ein längerer Aufenthalt auf der Insel nötig.

Bohlenweg am Wriakhörnsee auf der Insel Amrum, © Foto Oliver FrankeGalerie öffnen© Foto Oliver Franke
Ausblick auf die Dünenlandschaft von Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Ein Bohlenweg durch die Dünenlandschaft von Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund

Ich genehmigte mir beim Anblick des Strands nur kurze Fotostopps und machte mich dann weiter auf den Weg über die Bohlenwege. Besonders gut gefiel mir, dass es in regelmäßigen Abständen Ausbuchtungen mit Bänken gibt, die zum Ausruhen und Genießen einladen. Ich hatte mir eine kleine Stärkung eingepackt und habe hin und wieder eine der zahlreichen Sitzgelegenheit genutzt. Dabei wurde ich immer wieder von anderen Spaziergängern überholt, an denen ich wiederum später an anderen Stellen vorbeizog. Sie schienen es genauso zu machen wie ich. Spektakulär und eine längere Pause wert fand ich vor allem den Blick von den Aussichtsdünen und Leuchtfeuern. Aber da sagen die Bilder sicher mehr als tausend Worte.

Der Leuchtturm von Amrum mit Dünen im Vordergrund, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Ausblick auf den Strand von Amrum von Quermarkenfeuer aus, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund
Ausblick auf den Strand von Amrum, © Sarah RothmundGalerie öffnen© Sarah Rothmund

Am späten Nachmittag nahm ich den Bus nach Nebel, schaute mich in dem schönen Dorf mit vielen Reetdachhäusern und gemütlichen schmalen Straßen um und setzte mich in einen Strandkorb vor das Eiscafé, wo ich mir ein kaltes Getränk und ein leckeres Eis gönnte. Das hatte ich mir schließlich verdient. Da ich ein Tagesticket hatte, ging es kurz darauf auch schon zurück zum Schiff. Was soll ich noch dazu sagen? Ein Herbsttag auf Amrum, völlig weg vom Alltag und draußen in der Natur – das war für mich persönlich eine kleine Auszeit und pure Erholung. Und das obwohl mein Handy am Abend anzeigte, dass ich 20 Kilometer gelaufen sei. Auf der Rückfahrt wurde ich zum Abschluss des Tages noch mit dieser traumhaften Aussicht belohnt: 

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