Donner Kleve Dithmarschen, © Dithmarschen Tourismus e.V.© Dithmarschen Tourismus e.V.

Marsch und Geest - die Gefährten

Die Nordsee reichte mal bis an die Geest in St. Michaelisdonn. Der Kleve war damals die Kliffkante oder Steilküste. Sein höchster Punkt ist mit ca. 42 m der Spiekerberg.

Dithmarschens Binnenland teilt sich auf in Marsch und Geest. An der Nordseeküste beginnt die Marsch, die dem Meer durch Landgewinnung abgerungen wurde. Viele Gemeinden haben den Begriff Koog im Namen: Friedrichskoog, Kaiser-Wilhelm-Koog, Neufelderkoog etc. denn Koog bedeutet vom Meer wiedergewonnenes Land.

Die Geest bildete vor 4.000 Jahren die Küstenlinie. Den Geestrand bezeichnet man deswegen auch oft als „Klev“ (Kliff). Die heutige Geest entstand während der letzten Eiszeiten, als gewaltige Eismassen, von Skandinavien kommend Schutt und Geröll vor sich herschoben. Die Geest zeichnet sich aus durch eine seichte Hügellandschaft mit vielen Wäldern und bewaldeten Feldgrenzen, den sogenannten Knicks. Besonders eindrucksvoll ist dies zu erkennen am Donner Kleve und am Spiekerberg in St. Michaelisdonn, der bis zu 42 Meter aus der Ebene hervorragt.