„Fehlbestände haben wir auch, aber wir sind deutlich besser aufgestellt als der Handel. Alle Produkte haben einen RFID-Tag. Die Kasse erkennt sie, wenn man sie einlegt, ohne dass gescannt werden muss. Fehlbestände entstehen trotzdem manchmal, etwa wenn ein Tag nicht richtig ausgelesen wird. Im Schnitt liegen wir bei rund einem Prozent. Supermärkte kalkulieren häufig mit drei bis vier Prozent.
Der Zugang läuft über ein Terminal mit Kundenkarte oder Bankkarte. Das System speichert die Kartendaten, und wir haben Kameras, die in 4K aufzeichnen. Bei einem nachweisbaren Diebstahl geben wir Video und Kartennummer an die Kriminalpolizei weiter. Die kann über die Bank ermitteln, wer dahintersteckt. Hausverbote können wir über die Sperrung der Kundenkarte durchsetzen. Die Fälle sind bei uns selten.
Wer einen Fehlbestand bemerkt und bei uns anruft, hilft uns sehr. Das sind meistens Gelegenheiten, bei denen ein Produkt nicht richtig ausgezeichnet war. Wir sehen das nicht als Diebstahl.“