Büsums Museumshafen an Weihnachten mit geschmücktem Baum
© TMS Büsum GmbH

Weihnachten und Silvester


Weihnachten und Silvester an der Nordsee

Nun ist sie fast schon wieder da: die wunderbare Vorweihnachtszeit. Die Zeit zum Herunterkommen und Ausspannen an der Nordseeküste.

Weihnachtszeit an der Nordsee

Ist es schon wieder soweit? Weihnachten steht vor der Tür. Eine ruhige, entspannte Vorweihnachtszeit kann man sehr gut an der Nordsee verbringen. Weit weg vom Weihnachts- und Geschenkestress. An der Nordseeküste gibt es nicht nur viele winterliche Veranstaltungen zu entdecken... Gehen Sie ungestört am Strand spazieren oder kommen Sie zur Ruhe bei einer Auszeit im Ferienhaus am Kamin oder einer Wellnessanwendung - hier finden Sie viele Angebote für eine weihnachtliche Auszeit.

Silvester und Neujahr

Silvester an der Nordsee ist extrem vielfältig. Hier können Sie dem Trubel entkommen und entspannen oder eine der zahlreiche Silvesterpartys auf dem Festland oder den Inseln besuchen. Traditionell gehören an der Nordsee der Silvesterlauf und das alljährliche Anbaden zu einem gelungenen Fest, zu dem Gäste herzlich eingeladen sind.

Unterkünfte für Ihren Winterurlaub

Alter der Kinder am Anreisetag

Bräuche und Traditionen

Nahaufnahme vom Weihnachtsbaum im Haus am Landsende auf Hallig Hooge
© Constanze Höfinghoff

der friesische Weihnachtsbaum

Julbaum

Einen ganz besonderen Weihnachtsbaum finden Besucher an der Küste und vor allem auf den Inseln und Halligen: Der Julbaum, im Sylter Friesisch auch Jöölboom und im Föhrer Friesisch Kenkenbuum genannt, ist eine hölzerne Variante des klassischen Tannenbaums.

Entstehungsgeschichte


Entstanden ist das einfache Holzgestell, das mit immergrünen Zweigen aus Efeu oder Buchsbaum, vier Kerzen und Figuren geschmückt wird, aus der Not heraus, da es an der Nordseeküste kaum Tannen gab. Wie die Weihnachtsbäume auf dem Festland symbolisiert auch der begrünte Julbaum die Hoffnung, dass auf den Winter der lebenspendende Frühling folgt.

 

Wie der Julbaum geschmückt wird


Kenkentjüch heißen die Figuren, die oft aus Teig gefertigt sind und traditionell Adam und Eva, ein Schwein, eine Kuh, ein Pferd und einen Hahn darstellen. An der Küste dürfen natürlich auch Fisch und Segelschiff nicht fehlen. Je nach Größe des Julbaums werden auch kleine Geschenke in seine Arme gehängt.

Pforte vor einem Reetdachhaus in Hörum im Winter
© Foto Oliver Franke

Die bösen Geister vertreiben.

Rummelpott-Laufen an Silvester

„Fru mok de Dör op, de Rummelpott will rin, un wenn dat Schiff ut Holland kümt, den give dat oosen Wind. Hau de Katt den Schwanz aff, hau em nich to lang aff, lot’n lütten Stummel stohn denn wie wüllt noch wieder gohn.“

Dieses Lied erschallt alljährlich am Silvesterabend an der Nordseeküste und auf den Inseln aus vielen Kindermündern. Die Kleinen sind bunt und schrill gekleidet und haben einen Topf, eine Tasche oder Körbe in der Hand. In Gruppen gehen sie von Haus zu Haus und ersingen mit verschiedenen Liedern Süßigkeiten, Obst und manchmal auch Geld von den jeweiligen Bewohnern. Zum Abschied wird noch der Wunsch "Frohet Neejohr Johr. Schiet op ole Johr" mitgegeben.

Rummelpott heißt das Spektakel und hat eine lange Tradition im Norden Schleswig-Holsteins.

 

Die Geschichte des Rummelpotts


Der Begriff stammt aus dem Niederdeutschen (rummeln = poltern) und bezeichnete einst einen Topf, der mit einer Schweinsblase überzogen war und mit dem man mittels eines Schilfrohr Krach machte. In den Nächten zwischen den Jahren (also zwischen Weihnachten und Neujahr) sollten damit die bösen Geister vertrieben werden, damit sie nicht mit ins neue Jahr kommen. Im Volksglauben stand in diesen Nächten die Welt der Geister offen.

Heute denken die Kinder eher an ihre Ausbeute. Die Tradition des Rummelpottlaufens geht jedoch auf das 17. Jahrhundert zurück. Zu späterer Stunde laufen dann auch die Erwachsenen bis zur Unkenntlichkeit verkleidet Rummelpott. Die Bewohner der aufgesuchten Häuser versuchen dann fieberhaft zu erraten wer gerade vor hinen steht - welch ein Spaß. Zum Abschluss erhalten die Rummelpottläufer statt etwas Süßem in der Regel ein Gläschen Schnaps.

Eine Tradition mit vielen Namen

Auf der Insel Amrum wird diese Tradition Hulken genannt und auf der Insel Föhr ist sie unter Kenkner bekannt.

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© Wibke Kopper

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